...und da bin ich gerade unterwegs...

Sonntag, 20. April 2008

27. Fredagspils

Endlich Wochenende – so kann man die Stimmung am vergangenen Freitag wohl am Besten beschreiben… Zu Beginn der Woche hat es geregnet und meine Laune war dementsprechend schlecht, aber am Donnerstag kam dann die Sonne hervor und mit einem Schlag wurde es Frühling…
Am Donnerstag hab ich mir dann auch die ersten Schrammen der neuen Fussballsaison geholt – ich hab bei meinem ersten Outdoortraining auf einem kleinen Hartplatz (Sandplatz!!!) nach einem Pressschlag gleich mal einen Diver hingelegt… Meine Hände und mein Knie haben es mir gedankt… Gottseidank haben meine weißen Stutzen nix abgekriegt ;-)... Aber was uns nicht umhaut…



…naja und am Freitag bin ich dann mit ein paar Kollegen, auf Initiative meines ehemaligen Chefs hier in Oslo, der aus Housten zu Besuch war, mal wieder ins Z-Club zum „Fredagspils“… …dazwischen hab ich dann noch schnell meinen Besuch am Bahnhof abgeholt und mitgenommen und so konnte das Wochenende starten… Da sag ich nur: Skal!!!

Freitag, 11. April 2008

26. Teambuilding – somewhere in the “norwegian woods”…

Irgendwie geht es im Moment Schlag auf Schlag… Letztes Wochenende noch in Warschau, dann 3 Tage Vollstoff in der Arbeit, packen und auf für 2 Tage mit meinen norwegischen Kollegen zum Teambuilding…
Ja, richtig gelesen, zum Teambuilding!
Um die Zusammenarbeit zwischen den Kollegen zu verbessern, wird von Zeit zu Zeit ein Teambuilding veranstaltet – meist ein Tag/ Nachmittag/ Abend, an dem man/frau zusammen mit seinen Kollegen etwas außerhalb des normalen Arbeitsambientes unternimmt. Ich hatte das Vergnügen, derartiges die letzten 2 Tage auch mit zu erleben…

Meine Erkenntnisse dabei in Kurzform:

1. Die Norweger sind zwar im Allgemeinen sehr gute Sportler (und beim Skilaufen fast unschlagbar), aber in den Ballsportarten (Basketball und Fussball) zeigen zumindest meine Kollegen enorme koordinative Defizite!
Mein persönliches Fazit unserer teambuildenden 2-stündigen Sporteinheit waren ein Bodycheck mit anschließender Rolle vorwärts, mehrere Ellbogenchecks und Ringeinlagen um den Ball, sowie ein gestrecktes Bein beim Fussball, dem mein Schienbein dummerweise nicht ausweichen konnte… …und zu allem Übel haben wir trotz des halsbrecherischen Einsatzes auch noch verloren…

2. Curling ist kein Sport für mich – mal davon abgesehen, dass mich ziemlich gefroren hat, weil man/frau sich ja kaum bewegt, ist mir der Sinn, warum man mit Besen auf dem Eis herumwischt noch immer schleierhaft… Dass ich die Erklärungen unseres „Curlingtrainers“ nicht verstanden habe, kann man ja noch damit entschuldigen, dass diese „nur“ auf norwegisch waren. Dass meine Kollegen aber den Dreh auch nicht heraus hatten, dürfte aber dann weniger an einem Verständigungsproblem gelegen haben…



3. Norwegische Hütten in den „norwegian woods“ sind total genial. Nachdem wir uns vorher erst mal richtig abreagieren durften, ging die Fahrt zu einer kleinen Hütte außerhalb von Oslo – irgendwo mitten im Wald, aber doch total nahe zur Stadt. Die Hütte hatte ca. 20 Betten, eine kleine Küche, WC und Dusche und ein superschönes, bequemes Wohnzimmer mit einem riesigen Tisch, einer großen Eckbank und einem offenen Kamin… Das gemeinsam zubereitete und sehr leckere Essen musste dann natürlich auch noch schön schwimmen – so in 1, 2, 3… Gläsern „öl eller vin“!

4. Wenn der Pegel stimmt, können „verschlossene“ Norweger sehr offen und sehr viel reden!

5. Der Morgen danach ist auch hier – trotz der frischen Luft – nicht ganz schmerzfrei!

6. …Teambuilding hin oder her: Ich mag keine „Wienerla mit Lompen“!!!!!!!

7. FAZIT: Teambuildings nach norwegischer Art haben es echt in sich :)

Dienstag, 8. April 2008

25. Das „große“ Europatreffen…

Pünktlich zum „Bergfest“ gab es letztes Wochenende ein „Europatreffen“ und bis auf unseren Wiener Quotenmann konnten auch alle nach Warschau kommen.
Alle, das sind Melina aus Moskau, Kathy aus Stockholm, Christiane aus Lincoln, Anna aus Paris, Suse aus Mailand und meine Wenigkeit… Neben dem stundenlangen Gedankenaustausch haben wir natürlich auch ein bisschen was von Warschau gesehen und uns mit der polnischen Kultur – vornehmlich der Esskultur – beschäftigt (Bilder anbei – weitere Bilder auch in den Blogs meiner Kolleginnen).
Dabei gab es für mich persönlich auch sehr einprägende Erlebnisse neben den stundenlangen Gesprächen.
Das erste hatte ich bereits bei der Ankunft. Als ich nämlich am Freitagabend gegen 11:00 Uhr in Warschau mit Norwegian gelandet bin, habe ich glücklicherweise Bekanntschaft mit einem norwegischen Studenten geschlossen, der ebenfalls Richtung Innenstadt wollte und so haben wir kurzerhand beschlossen, zusammen ein Taxi zu nehmen, worüber ich sehr froh war… Denn spätestens als der Taxifahrer zum 3. Mal gesagt hat, dass er sich nicht sicher ist, wo das Hostel, in dem wir gebucht hatten, ist, wäre mir so ganz alleine ein wenig anders geworden – aber auch ich bin irgendwann im Hostel angekommen und die Begrüßung durch die Mädels war so nett, dass alles schnell wieder vergessen war…
Am Samstag haben wir dann Sightseeing gemacht - ich fand die Stadt echt schön… Eine schöne Altstadt mit ganz viel Geschichte – absolut sehenswert.



…und nicht zu vergessen – die polnische Küche… einfach, schlicht, lecker!
Nur leider verging die Zeit viel zu schnell und wir haben Warschau in alle Himmelsrichtungen wegfliegend am Sonntag wieder verlassen…